ENDSTATION SEESHAUPT – mit Zeitzeugen erinnern und versöhnen

Vor zehn Jahren, als ENDSTATION SEESHAUPT in den Kinos in Oberbayern lief, war unsere Gesellschaft noch nicht in diesem Maß polarisiert. Heute besteht die große Gefahr, dass auch die gesellschaftliche Mitte von Populisten und rechter Propaganda vergiftet wird. Angesichts um sich greifender Fremdenfeindlichkeit, rassistischer, antisemitischer und antimuslimischer Haltungen ist ein Film wie „Endstation Seeshaupt“ wichtiger denn je.

Aktuell sehen sich z.B. die Schulen in unserer Region konfrontiert mit Schülern, die über ihre Smartphones rassistische, neonazistische Inhalte und Nazisymbole austauschen, ohne sich tatsächlich darüber im Klaren zu sein, was sie da tun.

Artikel aus dem Münchner Merkur (Februar 2020)

Einige Journalist*Innen und Pädagogen sehen die Ursache darin, dass es inzwischen kaum mehr Überlebende des Holocaust wie den bewundernswerten Max Mannheimer gibt, die sich heute noch als Zeitzeugen in den Schulen für eine aktive Erinnerungskultur einsetzen können.

Wir sind davon überzeugt, dass der Film „Endstation Seeshaupt“ mit seinen wahrhaftigen Zeitzeugenberichten ein Beitrag ist, der die so wichtige Erinnerungs-, Aufklärungs- und Versöhnungsarbeit unterstützt. Deshalb sollten gerade jetzt möglichst viele Erwachsene und Schüler den Film in den Kinos der Region zu sehen bekommen.

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